Stau & Verkehrslage
- Volkswirtschaftlicher Schaden
- > 170 Mio. €/Jahr (ADAC-Schätzung, Stand 06.07.2026)
- Zusätzliche Umwegfahrten
- ~50 Mio. km/Jahr (ADAC-Schätzung, Stand 06.07.2026)
- Ursache
- Vollsperrung der Nordbrücke (A565) seit 3. Juni 2026
Wie stark hat sich die Verkehrslage in Bonn seit der Nordbrücken-Sperrung verschlechtert? Deutlich: Der ADAC beziffert den zusätzlichen volkswirtschaftlichen Schaden auf über 170 Mio. Euro pro Jahr und rund 50 Mio. zusätzliche Kilometer an Umwegfahrten jährlich. Betroffen sind vor allem die verbleibenden Rheinquerungen in und um Bonn sowie die klassischen Ausweichrouten für Fern- und Regionalverkehr.
Auf dieser Hub-Seite finden Sie den Überblick. Detaillierte, laufend aktualisierte Zahlen zu den einzelnen Brücken und Maßnahmen finden Sie auf den folgenden Unterseiten:
- Kennedybrücke (B56) — Staustunden nach ADAC-Analyse im Detail
- Konrad-Adenauer-Brücke (A562) — Staustunden nach ADAC-Analyse im Detail
- Ausweichrouten — Fernverkehr, Regionalverkehr und weitere Optionen
- Adenauerallee & Radweg — Kapazitätsmaßnahmen im Detail
Alle Zahlen stammen aus einer ADAC-Analyse mit Vergleichszeitraum 15.–21.06.2026 (nach der Sperrung) gegenüber 04.–10.05.2026 (vor der Sperrung), Stand 06.07.2026.
Häufige Fragen
Warum ist der Verkehr in Bonn seit der Nordbrücken-Sperrung so stark gestaut?
Die Nordbrücke (A565) ist seit dem 3. Juni 2026 wegen struktureller Schäden voll gesperrt. Rund 90.000–100.000 Fahrzeuge pro Tag mussten seither auf andere Rheinquerungen wie die Kennedybrücke und die Konrad-Adenauer-Brücke ausweichen, was dort zu deutlich mehr Staustunden führt.
Wie hoch ist der wirtschaftliche Schaden durch die Staus?
Der ADAC schätzt den zusätzlichen volkswirtschaftlichen Schaden auf über 170 Mio. Euro pro Jahr, hinzu kommen rund 50 Mio. Kilometer zusätzliche Umwegfahrten pro Jahr (Stand 06.07.2026).